What's on?

Veranstaltungskalender September 2020

Im September wird es vielfältig! Skurrile Installationen, noch nie gesehene Werkschauen und bunte Kunstveranstaltungen führen uns durch den Herbstbeginn. Diese Ausstellungen können wir empfehlen:

Mehrere Generationen von Nidwaldner Architekten haben zeit ihres Schaffens Erfahrungen mit dem Bauen im Ausland gesammelt. Zu den jüngeren Vertretern unter ihnen zählt Philipp von Matt. Seit den 1990er-Jahren ist von Matt in Berlin tätig. In seiner Werkschau gibt der Architekt nun erstmals Einblicke in sein aktuelles Schaffen, das vom Bau von Atelierhäusern bis hin zu Ausstellungsgestaltungen reicht.
Bis 07. Februar 2021
Nidwaldner Museum, Winkelriedhaus
www.nidwaldner-museum.ch

Thomas Ruff (*1958) zählt zu den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen Fotografie. Die umfangreiche Ausstellung im K20 konzentriert sich auf Fotoserien aus den vergangenen 20 Jahren, bei denen der Künstler jedoch kaum noch selbst eine Kamera zur Hand nahm. Für seine oft grossformatigen Bilder verwendete er stattdessen gefundene Fotografien unterschiedlichster Herkunft, aus denen er mittels digitaler Bildbearbeitung virtuose Werke schuf.  
12.09.2020 – 07.02.2021
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
www.kunstsammlung.de  

Ihre Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft hat die «europäische Stadt» seit der Antike zum Erfolgsmodell gemacht. Ist sie jedoch noch imstande, den grossen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts standzuhalten? Die heutigen Städte verbrauchen Ressourcen, stossen klimaschädliche Gase aus, verbauen Flächen und erzeugen Abfall. Doch wäre es denkbar, dass die Stadt nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung ist? Die Ausstellung urbainable – stadthaltig der Akademie der Künste, Berlin spielt bereits mit ihrem Titel auf die Hypothese an, dass Nachhaltigkeit und Stadt nicht unabhängig voneinander gesehen werden können.
05. September – 22. November 2020
Akademie der Künste, Berlin
www.adk.de

Berge und Gewässer, Wälder und Wolken – seit 1000 Jahren stehen diese Naturmotive im Zentrum der chinesischen Malerei und inspirieren Kunstschaffende noch heute. In der umfassenden Schau Sehnsucht Natur im Museum Rietberg wird in die Bildgattung eingeführt, ihre Bedeutungen und Botschaften entschlüsselt und zeitgenössischen Landschaftsdarstellungen gegenübergestellt, wodurch unerwartete Verbindungen, aber auch spannende Brüche in Dialog treten.
Bis 17. Januar 2021
Museum Rietberg, Zürich
www.rietberg.ch

Erinnern und Vergessen sind im Leben allgegenwärtig. Von jahrtausendealten Felsbildern, über Ahnenfiguren und Gedenkköpfen bis hin zu Souvenirs aus fernen Ländern und persönlichen Fotoalben bietet die Ausstellung Memory – Momente des Erinnerns und Vergessens einen breiten Überblick über die vielfältigen Formen und Praktiken, wie Individuen, Gruppen und Gesellschaften Ereignisse im Gedächtnis bewahren.
Bis 05. Juli 2024
Museum der Kulturen, Basel
www.mkb.ch

Materialothek

Von Bodenbelägen über Tapeten bis hin zu Textilien bringt die stetig wachsende Materialsammlung der Good Interiors GmbH eine grosszügige Auswahl für den Innenausbau zusammen. Während dreier Daten im Herbst steht die Materialothek an der Luegislandstrasse 105 (Die Werkerei 1. OG) in Zürich im Rahmen einer Führung nun Besucherinnen und Besuchern offen. Anmeldung zwingend unter:  bgood@goodinteriors.ch.
24. 09. / 29. 10. / 19. 11. 20, jeweils 18 Uhr
Luegislandstrasse 105, 8051 Zürich
www.goodinteriors.ch

 

Potential Worlds 1: Planetary Memories ist die erste von zwei Ausstellungen im Migros Museum für Gegenwartskunst, die sich mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur befassen. Die künstlerischen Positionen beider Ausstellungen untersuchen die Beziehung von Mensch und Natur und entwerfen potentielle Zukunftsszenarien des Lebens auf der Erde. Die im ersten Teil der Ausstellung gezeigten Werke beleuchten die Aneignung von Umwelt zur Gewinnung von Macht und Ressourcen.
Bis 11. Oktober 2020
Migros Museum für Gegenwartskunst
www.migrosmuseum.ch

Die Herbstausstellung des Museum Tinguely lädt zum Eintauchen in die wundersame und schalkhafte Welt des japanischen Künstlers Taro Izumi (*1976, Nara) ein. Izumi hat ein einzigartiges kreatives Universum geschaffen, das sich keiner etablierten Kunstgattung zuordnen lässt. Die Ausstellung im Museum Tinguely entwarf Izumi als Parcours. Seine dafür verwendeten Materialien wie Holz, Textilien, Pflanzen, Pelz oder auch Möbel und allerlei rezyklierte Elemente verbinden sich zu «auf den ersten Blick zusammengeschusterten», tatsächlich aber präzise arrangierten Installationen.
02. September – 15. November 2020
Museum Tinguely
www.tinguely.ch

2016 reiste Ludovic Balland quer durch die USA, um vor und nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl den amerikanischen Leser und seinen Konsum aktueller Nachrichten festzuhalten. Daraus entstand das Buch «American Readers at Home», welches nun – pünktlich zur diesjährigen Wahl – in eine Ausstellung überführt wurde, die unter anderem einlädt, auch den eigenen Nachrichtenkonsum zu hinterfragen.
Bis 08. November 2020
Museum im Bellpark, Kriens
www.bellpark.ch

Zum ersten Mal wird das Werk des Modeschöpfers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs Thierry Mugler in einer fulminant inszenierten Ausstellung präsentiert. Mit über 150 Kreationen aus Haute Couture und Prêt-à-porter, unpubliziertem Archivmaterial sowie Fotografien wird das Schaffen des Franzosen, dem es seit den 70er-Jahren immer wieder gelang, die Welt der Couture zu revolutionieren und die Popkultur zu prägen, beleuchtet.
Bis 28. Februar 2021
Kunsthalle München
www.kunsthalle-muc.de  

Wie sieht Basel in 30 Jahren aus? Dieser ­Frage geht das Schweizerische Architektur Museum mit dem Forum Basel 2050 nach. Veranschaulicht werden dabei Bestrebungen sowohl für den Erhalt als auch für die Weiterentwicklung der Baukultur und des Lebensraums der Stadt am Rhein. Ergänzend dazu zeigt das Stadtkino Basel im September ein inhaltlich an das Forum angelehntes Filmprogramm.
Bis 27. September 2020
Schweizerisches Architekturmuseum, Basel
www.sam-basel.org

Im Fluss lädt zu einer Entdeckungsreise entlang den Flüssen und durch die Literatur. Mit der Aare als grüner Hauptschlagader, den Zuflüssen Limmat und Reuss und dem Rhein werden die Flüsse in ihrer literarischen, ästhetischen und gesellschaftlichen Dimension thematisiert. Eine fliessende Szenografie setzt literarische Texte in Bezug zu künstlerischen Werken. Zudem wird Fragen nach dem Schreibfluss nachgegangen: Was geschieht, wenn Texte fliessen, stocken oder übersprudeln? Kann Hochwasser Erinnerungsströme auslösen? Und was haben Schreibstau und Staumauern gemeinsam?
04. September 2020 – 10. Januar 2021
Forum Schlossplatz Aarau
www.forumschlossplatz.ch